Mit den Jüngsten

... unterwegs im Glauben

Mit den Jüngsten durch den Tag und durch das Jahr. Hier finden Sie viele Ideen rund um Glaube und Brauchtum, wie Sie mit gemeinsam mit Babys und Kleinkindern Glauben lebendig werden lassen können.

Schon mit den Kleinsten können Sie den Tag gestalten und die Feste im Jahr feiern. Vom Aufwachen über das gemeinsame Mittagessen und am Abend das Zubettgehen – überall dort, wo Alltag sich wiederholt, können Sie Rituale gestalten. Haben Sie keine Angst vor Wiederholungen. Je öfter, desto besser ist hier das Motto. Und auch die Feste des Kirchenjahres bieten einen reichen Schatz, den Sie mit Ihren Kindern oder Enkelkindern entdecken können.

Singen Sie miteinander, lesen Sie die Geschichten in der Bibel, schauen Sie sich Bilder an, beten Sie gemeinsam, nutzen Sie die vielen verschiedenen Bräuche rund um das Kirchenjahr.

Wir wünschen Ihnen viel Freude dabei!


Gemeinsam durchs Jahr

Leben im Glauben und Glauben im Leben - Wie klappt das nur?

Wir wollen Sie und Ihre Kinder dabei unterstützen, mit Gott durchs Leben und durchs Jahr zu gehen. Hier erwarten Sie Bastelvorschläge, Videos und Infos zum Kirchenjahr, Ideen und Impulse schon für die Allerkleinsten.

weitere Ideen aus der Schatzzeit


Mai und Pfingsten

Maria - die Mutter Jesu

Für viele Christen ist der Monat Mai mit Maria verbunden. Maria ist die Mutter von Jesus. Deshalb feiern wir sie, deswegen singen wir für sie Lieder und beten zu ihr. Maria hat Gott in ihr Herz geschlossen und öffnet auch unsere Herzen für die Kraft der Liebe. Das tun auch die Mütter bei Ihren Kindern - sie lassen Sie die Kraft ihrer Liebe spüren.


Am zweiten Sonntag im Mai ist Muttertag - ein guter Anlass an Maria zu denken und alle Mütter der Welt zu feiern:

"Ich steh auf Dich!" - einen Fußabdruck aus Salzteig herstellen:

Salzteig: Vermengen und verkneten Sie 2 Tassen Mehl, 1 Tasse Salz, und 1 Tasse Wasser. Geben Sie eine kleine Menge Öl dazu, damit der Teig geschmeidig wird.

Rollen Sie eine kleinere Menge des Teigs rund aus und lassen Sie ihr Kind in die Mitte einen Fußabdruck hineinmachen. Schreiben Sie Name und Datum dazu.

Lassen Sie den Salzteig im Backofen ca. 1 Stunde trocknen - Umluft, ca. 130 Grad.

Christi Himmelfahrt

Das Geheimnis hinter dem Fest Christi Himmelfahrt? Wir Christen wissen, wo uns der Weg m ende des Lebens hinführen wird - in den Himmel, mitten hinein in die geöffneten Arme Gottes.

Im Evangelium lesen wir, dass Jesus nach Ostern immer wieder die Nähe seiner Jünger sucht. Er will ihnen zeigen, dass er sich verabschieden wird. Er wird zu seinem Vater, in die Welt Gottes - in den Himmel gehen, um dort uns Menschen eine Wohnung zu bereiten. Jesus aber liebt uns Menschen. Er lässt uns nicht allein. An Pfingsten wird er uns den Heiligen Geist senden, der Kraft schenkt und Mut zum Leben.


Früher aß man an diesem Tag nur Geflügel - die Menschen haben vielleicht daran gedacht, wie es wäre, in den Himmel zu fliegen... In manchen Kirchen wird noch heute eine Jesus-Staute durch eine Öffnung nach oben gezogen.

Pfingsten

50 Tage nach Ostern feiern wir seit dem Ende des 4. Jahrhunderts das Pfingstfest. "Der fünfzigste Tag" heißt auf griechisch: "Pentecoste". Daher kommt auch der deutsche Name "Pfingsten".

Jesus sendet seinen Geist. Brausender Sturm kommt, in Feuerzungen zeigt sich der Geist. Der Wind vertreibt die Angst in den Köpfen der Jünger, sie sind neu belebt. Sie gehen zu den Menschen und erzählen von Jesus und Gott. Es ist die Geburtsstunde der Kirche.


In Niederbayern gibt es traditionell Pfingstritte - farbenfrächtig und feierlich.


Basteln Sie mit Ihren Kindern eine Taube und verzieren diese mit Federn oder Watte.

Fronleichnam

Johannistag

Am 24.06. feiern alle Namenstag, die Johannes heißen. Herzlichen Glückwunsch!

Wir feiern an diesem Tag Johannes den Täufer: Menschen kommen zu Johannes, weil sie spüren, dass er ihnen zuhört und hilft. Er sagt ihnen, was sie falsch machen in ihrem Leben. Er gibt ihnen Mut, weil er ihnen von einem Leben erzählt, das Gott gefällt. Als die Leute aber zu Hause sind, fehlt ihnen dieser Mut, etwas an ihrem Leben zu ändern. So beginnt Johannes nachzudenken: Die Menschen brauchen ein Zeichen, um ihren Mut nicht zu verlieren. Ein Zeichen, das sie sehen und spüren können. Ein Zeichen, mit dem sie ganz neu anfangen können. Als wieder Menschen zu ihm kommen, ruft er ihnen zu: Kommt her, ich taufe Euch von mit Wasser, so könnt ihr Euer Leben neu beginnen.Voller Kraft gehen die Menschen daraufhin nach Hause und erzählen von dem Mann, der im Fluss Jordan mit Wasser tauft. Die Menschen spüren so, dass Gott sie in ihrem Leben nicht alleine lässt. Auch Jesus lässt sich taufen.

Schauen Sie mit Ihren Kindern die Bilder der Taufe an. Schwelgen Sie in Erinnerungen. Vielleicht möchten Sie auch die Kirche besuchen, in der Ihr Kind getauft wurde. Zeichnen Sie ihrem Kind dort ein Kreuz mit Weihwasser auf die Stirn: "Du bist Gottes geliebtes Kind. Du bist mein geliebtes Kind! Ich hab Dich lieb."


Am 24.06. ist auch Sommersonnenwende. Überall werden Feuer entzündet, um den längsten Tag des Jahres noch länger hell bleiben zu lassen.

Sammeln Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Holz und entzünden auch Sie ein kleines Sonnwendfeuer. Machen Sie Stockbrot, grillen Sie Würstel oder genießen Sie süße, klebrige Marshmallows.

Rezept für Stockbrot:

Verkneten Sie 300 gr Wasser, 1 Würfel Hefe und 500 gr Mehl mit 1 Teelöffel Salz und 2 Esslöffeln Öl zu einem glatten Teig. Lassen Sie den Teig an einem kühlen Ort ruhen.

Dann nehmen Sie einen kleinen Teil des Teigs und rollen ihn mit den Händen zu einer "Schnur". Diese Schnur wickeln Sie dann um einen Stock. Viel Vergnügen beim "Backen".

 


Angebote für Eltern mit kleinen Kindern

Das Eltern-Kind-Programm (EKP)®

Seit fast 40 Jahren bieten die 14 Katholischen Bildungswerke im Erzbistum München und Freising das Eltern-Kind-Programm“ (EKP)® für Familien mit Kindern bis zu drei Jahren an. Entwickelt wurde es von der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) München und findet in der Regel in Räumen der Pfarrei statt. Das Eltern-Kind-Programm steht allen Eltern offen, unabhängig von Lebensform, Konfession oder Nationalität.


Hier haben Sie einen kleinen Einblick, wie eine Gruppenstunde im Eltern-Kind-Programm (EKP)® aussieht.


Wollen Sie mehr wissen? DANN KLICKEN SIE GERNE HIER!

Gemeinsam mit Valeska Farnbacher, Fachreferentin für Familienbildung mit dem Schwerpunkt Eltern-Kind-Programm EKP® wollen wir Projekte für Eltern mit kleinen Kindern entwickeln. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

 


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