Heiligenfeste

Heilige feiern

Wir haben hier Materialien für die Feier der Heiligen und Namenspatrone zusammengestellt, sortiert nach ihrem Namenstag. Sie finden Geschichten für die Kinder, Filme, Gottesdienstmodelle und weitere Gestaltungsideen, wie Sie Kindern von den Heiligen erzählen können.


Don Bosco, 31. Januar

Johannes Bosco lebte im Turin des 19. Jahrhunderts und kümmerte sich dort um die Kinder und Jugendlichen, die verarmt in der industrialisierten Stadt lebten. Auf ihn geht die Gründung der "Salesianer Don Boscos" zurück und die "Don Bosco Schwestern".

 


Heiliger Blasius, 03. Februar

Blasius lebte zu einer Zeit, in der es gefährlich war, seinen Glauben an Jesus offen zu zeigen. Er kam deshalb ins Gefängnis. Dort war auch ein kleines Kind, das sich an einer Fischgräte verschluckt hatte. Blasius half dem Kind und betete. Das Kind wurde wieder gesund.

Aus diesem Grund beten viele Menschen bis zum heutigen Tag zum Heiligen Blasius. Sie bitten ihn um Hilfe, wenn sie krank sind. Sie tun dies vor allem bei Halskrankheiten.

Hier finden Sie einen Kindergottesdienst zum Heiligen Blasius.


Heiliger Valentin, 14. Februar

Der Heilige Valentin war im 3. Jh. n. Chr. Bischof in Italien. Seine Lebensgeschichte ist kaum greifbar. Der Legende nach soll er Kranke geheilt und Liebes- und Ehepaaren geholfen haben.

 

 


Heiliger Josef, 19. März

Der heilige Josef wird als Mann der heiligen Maria verehrt. Von ihm wird in der Heiligen Schrift nur bei den Geburtsgeschichten Jesu erzählt. Doch es finden sich zahlreiche Legenden in den apokryphen Schriften zum neuen Testament. In Bayern wird der Josefitag groß gefeiert nicht nur von Allen, die seinen Namen tragen.


Heiliger Georg, 23. April

Seit dem 4. Jahrhundert ist die Verehrung des Märtyrers Georg bezeugt. Er stammte aus Kappadozien und war römischer Offizier. Unter Kaiser Diokletian erlitt er 303 einen grausamen Tod. In der späteren, reichlich ausgeschmückten Legende erscheint Georg als der Held, der glorreich den Kampf mit dem höllischen Drachen besteht. Der unbesiegbare Glaubensheld wurde zum großen Soldatenpatron. Das Land zwischen dem Kleinen und dem Großen Kaukasus heißt nach ihm Georgien. Für die Kinder ist vor allem der Drachen beeindruckend, an dem der Heilige in den Kirchen erkannt werden kann.


Heiliger Markus, Evangelist, 25. April

Der heilige Markus ist einer der vier Evangelisten, deren Erzählungen über das Leben von Jesus  im Neuen Testament aufgeschrieben sind. Auf Darstellungen wird er von einem Löwen begleitet.

Eine Schatzzeit-Andacht mit Bastelidee finden Sie hier.


Heilige Maria, 1. Mai

Die heilige Maria wird den ganzen Mai über besonders geehrt. Auf einer ganzen Seite finden Sie viele verschiedene Ideen zur heiligen Maria, auch für Mariä Himmelfahrt und das Rosenkranzgebet.


Heiliger Florian, 4. Mai

Florian war ein römischer Beamter, der Christ wurde. Er lebte etwa um 300 n. Chr. in Österreich und damit zu einer Zeit, als der christliche Glaube noch verfolgt wurde. Florian bekannte sich tapfer zum Christentum und wurde dafür getötet. Als Patron der Feuerwehrleute ist Florian ein bekannter Heiliger.

Zum Fest des heiligen Florian finden Sie hier eine Schatzzeit-Andacht mit Bastelidee.

 

Die Geschichte des Heiligen Florian für Kinder erzählt


Heiliger Benno, 16. Juni

Der Heilige Benno wurde nach 1000 n. Chr. geboren und war zunächst Mönch, bevor er Bischof von Meißen wurde. Die bekannte Fisch-Legende stammt aus seiner Bischofszeit. Wie es dazu kam, dass der heilige Benno zum Patron der Stadt München wurde, ist eine höchst komplizierte Geschichte...

Eine Schatzzeit-Andacht mit Bastelidee finden Sie hier.

 


Heiliger Johannes der Täufer, 24. Juni

Von Johannes dem Täufer wird in den Evangelien in unterschiedlichen Zusammenhängen berichtet. Wir finden die wunderbare Geburt, die Zurückgezogenheit in der Wüste, sein Auftreten am Jordan als Prediger der Umkehr und als Täufer. Er tauft Jesus. Er hat Jünger, die ihm folgen. Der Festtag des Johannes liegt dem Weihnachtsfest - dem "Geburtstag Jesu" - im Jahreskreis "gegenüber". Johannes' Wort: "Nach mir kommt einer, der größer ist als ich." ist Inspiration für diesen Zusammenhang: Mit Johannes wird jeder Tag kürzer und mit Jesus werden die Tage (auf der Nordhalbkugel) wieder länger.

 


Heiliger Petrus und Heiliger Paulus, 29. Juni

Der Name "Petrus" bedeutet, der Fels. Der Fischer Simon bekam diesen Namen von Jesus zugesagt. Er ist unter den 12 Aposteln oft genannt und einige Erzählungen der Evangelien berichten von ihm. Wegen der Beauftragung durch Jesus, der feste Fels zu sein, auf dem sich die Kirche aufbaut, gilt er als der erste Papst. Petrus wurde zur Zeit der Christenverfolgung 64 n.Chr. in Rom kopfüber gekreuzigt. Vermutlich über seinem Grab steht heute der berühmte Petersdom.

Am gleichen Tag wird der Namenstag des Heiligen Paulus gefeiert. Petrus und Paulus sollen über einige Themen der jungen christlichen Gemeinden ziemlich gestritten haben, doch der Glaube an Jesus Christus vereinte die beiden. Paulus verfolgte zunächst die Anhänger:innen von Jesus, wurde aber bekehrt und hat uns in seinen Briefen an die christlichen Gemeinden seine Sicht zu Jesus, über den Glauben und das Glaubensleben hinterlassen. Auch er wurde in Rom hingerichtet.

  • Kindergottesdienst zum Heiligen Petrus und dem Schlüssel 
  • Kindergottesdienst zum Heiligen Petrus und der Befreiung aus dem Gefängnis, aus der Kursreihe zur Apostelgeschichte
  • Kindergottesdienst zum Heiligen Paulus und seinem Schiffbruch vor Malta, aus der Kursreihe zur Apostelgeschichte
  • Mini-Bilderbuch aus dem Don Bosco-Verlag "Paulus im Gefängnis"

Heilige Maria Magdalena, 22. Juli

Maria Magdalena ist eine der Frauen, die in den Evangelien namentlich genannt sind als Jüngerinnen von Jesus. Während viele der Jünger bei der Verhaftung Jesu in Jerusalem die Flucht ergreifen, bleibt Maria Magdalena auch unter dem Kreuz stehen. Das Johannesevangelium nennt sie als erste Zeugin und Botin der Auferstehung.


Heiliger Christophorus, 24. Juli

Der heilige Christophorus ist der Schutzpatron der Reisenden. Wie er einst der Legende nach Christus sicher über den Fluss getragen hat, so soll er uns auf unserer Urlaubsreise sicher ans Ziel bringen. Eine gute Gelegenheit, die Fahrzeuge zu segnen, mit denen wir unterwegs sind - in den Urlaub, auf Reisen oder daheim.


Heilige Anna (und Heiliger Joachim), 26. Juli

Anna und Joachim werden verehrt als Eltern der heiligen Maria, der Mutter von Jesus. In vielen älteren Kirchen findet man das Bild "Anna Selbdritt", auf dem Anna mit Maria und dem Jesuskind abgebildet sind.

Hier finden Sie eine Schatzzeit-Andacht mit Bastelidee zur Heiligen Anna.

 

 

 

Die Geschichte der Heiligen Anna für Kinder erzählt


Heiliger Michael, Heiliger Rafael, Erzengel, 29.September - Schutzengelfest, 2. Oktober

Den Erzengeln Rafael, Michael und Gabriel wird am 29. September gedacht. Am 2. Oktober wird das Schutzengelfest gefeiert. Engel sind göttliche Boten, die in den biblischen Erzählungen Gottes Worte an die Menschen übermitteln oder Menschen mit göttlichem Schutz begleiten.


Heiliger Franziskus, 4. Oktober

Der heilige Franziskus wird verehrt als Klostergründer, aber auch als "Apostel" der Schöpfung. Besonders sein Sonnengesang ist berühmt und drückt die Ehrfurcht von Franzikus vor der Schöpfung aus. Mit diesem begeisterten und begeisternden Heiligen beginnt eine große Wende in der leblos gewordenen Kirche. Franziskus lebt bedingungslose Armut und fordert auch von seinen Brüdern ein sehr einfaches Leben. Bis heute leben die franziskanischen Brüder und Schwestern diese Einfachheit und stellen sich in den Dienst der Menschen.


Heilige Teresa von Avila, 15. Oktober

Theresa wurde 1515 in Avila, in Spanien geboren. Als sehr kluge und gläubige Frau trat sie ins Kloster ein und setzte viele Reformen durch. Ihre feste Freundschaft mit Jesus war der Grundstein für ihre Nächstenliebe.

Hier finden sie eine Schatzzeit-Andacht mit Bastelidee


Heiliger Wolfgang, 31. Oktober

Der Heilige Wolfgang war Bischof von Regensburg und setzte sich sehr für die Bildung ein.


Heiliger Leonhard, 6. November

Der Heilige Leonhard lebte als Einsiedler im 5. Jhdt. und wurde ursprünglich angerufen von Gefangenen. Die Legende erzählt, dass die Ketten reißen, wenn der Gefangene den Heiligen Leonhard um Hilfe bittet. Deshalb wird er mit einer Kette dargestellt. Man ihn gewiß anrufen, wenn sich auch im übertragenen Sinn "Fesseln" lösen sollen. Nachzulesen ist seine Geschichte in der "Legenda aurea". Wegen der Darstellung mit den Ketten, wurde er zum Schutzpatron der Tiere in der Landwirtschaft, die früher auch mit großen Ketten angebunden waren. Der Heilige Leonhard wird mit Wallfahrten sehr verehrt. Pferde ziehen Wägen mit vielen Menschen zur Kirche. 

Hier finden Sie einen Kindergottesdienst zum Fest.


Sankt Martin, 11. November

Zum Martinsfest finden Sie HIER auf einer eigenen Seite Gottesdienstmodelle, Bastelideen, Bilderbücher und Vieles mehr.


Heilige Elisabeth von Thüringen, 19. November

Die heilige Elisabeth von Thüringen (1207-1231) ist eine der großen Heiligen, deren Lebensgeschichte für Kinder gut erzählt werden kann. Sie prägt unser Ideal von Armen- und Krankenfürsorge bis heute.



Heiliger Andreas, 30. November

Der Name „Andreas“ kommt aus dem Griechischen. Würde man ihn ins Deutsche übersetzen, bedeutet der Name: „männlich“ oder „tapfer“.

Andreas war der erste namentliche genannte Jünger Jesu. Dieser ruft ihn und seinen Bruder mit den Worten: „Ich will Euch zu Menschenfischern machen!“ (Mt 4, 19) Nach dem Tod und der Auferstehung Jesu, verkündete Andreas die Botschaft vom Reich Gottes weiter. Er machte sich auf den Weg und kam durch die Landschaften entlang des Schwarzen Meeres, nach Byzanz und durch Griechenland. Überall bekannte er sich tapfer zu seinem Glauben und predigte von Jesus. Als Andreas nach Patras kam, einer Stadt in Griechenland, schlugen ihn die Menschen dort an ein schräges Kreuz. Andreas starb dort am 30. November 60 (62) nach Christus.

Kindergottesdienst zu 4 Lebensstationen des Heiligen Andreas mit dem Andreas-Kreuz als Mittebild


Heilige Barbara, 4. Dezember

Der Legende nach war Barbara eine Frau mit einem scharfen Verstand und unerschütterlichem Glauben an Jesus. Wie Rapunzel wurde sie von ihrem Vater in einen Turm gesperrt, um sie vom christlichen Glauben fernzuhalten.

„Barbarazweige“ von Apfel- und Kirschbäumen abgeschnitten, sind ein beliebter Brauch. An ihrem Namenstag, dem 4. Dezember, werden die Zweige in den Wohnungen ins Wasser gestellt. Blühen die Zweige bis Weihnachten, gilt das als gutes Zeichen für die Zukunft. 

Die Heilige Barbara gehört zu den "14 Nothelfern". Unter den "3 heiligen Madln" erkennt man sie am Turm. Besonders in Bergbauregionen wird sie verehrt. 


Heiliger Nikolaus, 6.Dezember

Der Name Nikolaus kommt aus der griechischen Sprache. „Nike“ heißt „der Sieg“, „laos“ bedeutet „das Volk“. Den Namen „Nikolaus“ könnte man also mit dem Wort „Volkssieger“ übersetzen.

Geboren wurde er wahrscheinlich um 280 nach Christus in Patras, Griechenland. Der Heilige Nikolaus war Bischof in einer kleinen Stadt namens Myra. Als man begann, etwas über das Leben des Heiligen Nikolaus aufzuschreiben, war Nikolaus schon gestorben. Wahre Geschichte, Legende und Brauchtum verbinden sich bei der Person des Nikolaus zu unserem bekannten, liebenswerten Gesamtbild. Nikolaus, der Freund der Kinder, der Patron der Gefangengen, der Schutzheilige für eine gute Heirat, der Bischof, der Märtyrer, Verkünder des Glaubens und der Nothelfer. Er starb um das Jahr 350 und wurde beigesetzt in Myra.

Auf einer eignen Nikolaus-Seite finden Sie einen Kindergottesdienst zum Teppichwunder und zahlreiche Ideen rund um die Gestaltung des Nikolaus-Festes.

 

 


Heilige Lucia, 13.Dezember

Die heilige Lucia lebte in Syrakus ca. von 286 bis 304 n.Chr.. Lucia war eine sehr praktisch veranlagte Frau. Sie lebte in der Zeit der Christenverfolgung und versorgte Christen in den Katakomben mit Lebensmitteln. Damit sie dafür die Hände frei hatte, setzte sie sich einen Kranz mit Lichtern auf den Kopf. Lucia heißt übersetzt auch "die Leuchtende".

In Schweden gibt es am Lucia-Tag Lichterumzüge. Lichterschiffchen am Luzientag werden in Fürstenfeldbruck in die Amper und in Unterhaching in den Hachinger Bach gesetzt.

 


Heiliger Silvester, 31. Dezember

Das Fest des Heiligen Silvester wird seit dem 5. Jahrhundert gefeiert. Fest im Brauchtum verwurzelt ist die Silvesternacht als Übergang vom alten ins neue Jahr. Papst Silvester wird verehrt als der Papst, der den Übergang begleitete von der Zeit der Christenverfolgung im römischen Reich, hinein in die Zeit, in der der christliche Glaube frei ausgeübt werden durfte. 

Karten zu Namenspatronen

Hier können Sie Karten für die einzelnen Namen bestellen

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